Frust
Klassenarbeit verhauen, Trennung vom Freund, Streit mit deiner Freundin, Schuhe in deiner Größe ausverkauft oder Zoff mit den Eltern – das alles sind Dinge, die einen richtig nerven, enttäuschen und somit frustrieren können. Doch was ist „Frust“ eigentlich genau?
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„Frust“ ist das umgangssprachliche Wort für „Frustration“ und bezeichnet den Zustand von Unzufriedenheit. Ein Mensch, der frustriert ist, hat eine Enttäuschung erlebt, weil er sich etwas gewünscht hat oder etwas haben möchte, was er nicht bekommen oder nicht erreicht hat.
Unmittelbare negative Folgen von Frustration können zum Beispiel Aggressionen sein. Du kennst das vielleicht: Wenn etwas nicht so läuft oder klappt, wie du dir das vorstellst, dann bekommst du schnell das Gefühl vor lauter Wut aus der Haut fahren zu müssen.
Eine weitere, längerfristige Folge von Frust, kann auch eine Depression sein, wobei die Depression dann entweder durch eine sehr tiefgreifende Frustration oder durch eine ständige Folge von frustrierenden Erlebnissen zustande kommt. In diesem Fall ist es wichtig, sich professionelle Hilfe zu holen.
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Prinzipiell ist Frust natürlich nichts Schönes und auch die möglichen Folgen, wie Aggressionen oder Depressionen, sind keineswegs positive Begleiterscheinungen. Doch Frust ist ein Empfinden sowie ein Gefühl, das für uns Menschen total wichtig ist.
Frust kann uns nämlich dabei helfen, Dinge und Situationen zu ändern. Wenn du beispielsweise unzufrieden und völlig frustriert bist, weil du in der Schule schlechte Noten schreibst, dann kann das Gefühl des Frusts der Antrieb dafür sein, dass du dich mehr anstrengst. Außerdem wüssten wir nicht, wie sich Freude oder Zufriedenheit anfühlt, wenn es nicht auch das Gefühl der Unzufriedenheit gäbe.
Klicke oben rechts in die Box und erfahre, was du gegen Frust tun kannst und schreibe uns einen Kommentar mit deinen Tipps!
Redakteurin: Sarah W.