Skeleton
Es ist schnell und Adrenalin pur! Bei der Sportart Skeleton geht es richtig ab. Was genau Skeleton eigentlich ist, erfährst du hier.
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© Steeve ROCHE - Fotolia.com
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"Skeleton" ist Englisch und heißt übersetzt "Skelett". Den Namen bekam die Sportart von dem Gefährt, das an ein stählernes Skelett erinnert. Denn beim Skeleton fährt man bäuchlings auf einem speziellen Rodelschlitten durch einen Eiskanal. Dabei erreicht ein Sportler Geschwindigkeiten von bis zu 145 km/h.
Skeleton gehört zum Bobsport, obwohl der Schlitten eher an Rennschlitten im Rodelsport erinnert. Die Fahrer starten im Stehen und springen nach kurzem Anlauf auf den Schlitten, ähnlich ist es beim Bobfahren. Doch beim Skeleton fährt man eben auf seinem Bauch liegend, mit dem Kopf voran.
Die Fahrer tragen einen einteiligen Stoffanzug, einen Schutzhelm mit Kinnschutz und Schuhe mit Spikes, damit sie beim Anlauf nicht den Halt auf dem Eis verlieren.
Ein Skeleton muss bestimmte Auflagen erfüllen. Das Mindestgewicht des Schlittens darf bei Frauen nicht unter 33 kg und nicht über 35 kg liegen. Zudem muss er zwischen 80 und 120 cm lang sein und eine Gesamthöhe von 8 bis 20 cm besitzen.
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In St. Moritz entstand bereits 1885 die erste Eisrennbahn für Skeleton, damals rodelte man die Bahn allerdings noch herunter. Ein steiler Hang oberhalb des Ortsteils Cresta führte in rasantem Tempo nach unten. Daraus entstand der legendäre „Cresta Run“, aus dem sich irgendwann der Bobsport entwickelte.
Seit 1926 ist Skeleton eine olympische Sportart, wurde jedoch nicht durchgehend bei den Winterspielen ausgeübt. Seit den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City ist Skeleton jedoch wieder dabei und zum ersten Mal nahmen auch Frauen als Skeleton-Fahrerinnen daran teil.
Schau dir das Video an und du bekommst einen Eindruck davon, wie viel Spaß Skeleton macht, aber das es auch nicht ganz ungefährlich ist. Viel Spaß!
Wäre Skeleton eine Sportart, die du einmal ausprobieren würdest? Schreib uns doch einen Kommentar dazu.