Bio-Produkte
Bio-Produkte stammen aus biologischer oder auch ökologischer Landwirtschaft. Doch wodurch zeichnen sich Produkte und vor allem Lebensmittel aus biologischem Anbau aus? Wann ist Bio also wirklich Bio?
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(c) Europäische Kommission
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Bio Produkte sind dann wirklich Bio, wenn sie aus ökologischer Landwirtschaft stammen. Diese verzichtet auf den Gebrauch von chemischen und synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Wachstumsförderern, Mineraldünger und Gentechnik.
Neben der biologischen Landwirtschaft, gibt es auch die herkömmliche Landwirtschaft. Bei dieser wird in der Regel nicht auf oben genannte Produktionsmethoden verzichtet. Auch der Schutz der Umwelt wird bei der herkömmlichen Landwirtschaft nicht wirklich berücksichtigt.
Bio-Lebensmitteln werden im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln, keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe zugefügt.
Doch für was steht der Öko-Landbau im Einzelnen?
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(c) Europäische Kommission
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Der Öko-Landbau steht unter anderem für artgerechte Tierhaltung. Ferkel und Hühner dürfen beispielsweise nicht in Käfigen gehalten werden und generell haben die Tiere genügend Auslauf, Licht und eine ordentliche Belüftung.
Tiere werden also so gehalten, dass es ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht. Sie bekommen keine Medikamente oder Leistungsförderer, die sie schneller wachsen lassen, damit sie früher geschlachtet werden können.
Der Öko-Landbau schützt Böden und das Wasser. Den Böden wird die Möglichkeit gegeben, sich nach einer Anbau-Periode zu „erholen“. Dadurch bleiben sie fruchtbar.
Durch den Verzicht auf chemische Dünge-Mittel wird unser Grundwasser geschützt. Chemikalien können nicht im Boden versickern und in unserem Grundwasser landen, welches dann durch einen mühsamen und kostspieligen Reinigungsprozess wieder aufbereitet werden müsste.
Der Einsatz von Gentechnik ist im biologischen Landbau verboten. Die Gentechnik betrachtet Lebewesen nicht als „lebendige Wesen“, die es zu schützen und zu erhalten gilt.
Die Gentechnik betrachtet Lebewesen vielmehr als Einheiten, die in beliebige Bausteine zerlegt werden können und deren Erbmaterial einfach verändert werden kann, um sie beispielsweise widerstandsfähiger gegen Schädlinge zu machen. Langfristige Auswirkungen auf das Gleichgewicht der Ökosysteme und letztlich auch auf den Menschen werden dabei daher nicht berücksichtigt.
Ziel des biologischen Landbaus ist es, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu produzieren, die viele gute und gesunde Inhaltsstoffe enthalten und wenige schlechte sowie schädliche.
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(c) Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Außerdem sind Bio-Produkte dann wirklich Bio, wenn sie durch ein Bio-Siegel gekennzeichnet sind. In Deutschland sieht man häufig das staatliche Bio-Siegel, das hier abgebildet ist. Produkte, die mit diesem gekennzeichnet werden sollen, müssen den Kriterien der EG-Öko-Verordnung entsprechen.
In Deutschland gibt es, über das staatliche Bio-Siegel hinaus, neun Bio-Verbände, die jeweils ein eigenes Bio-Siegel haben und nach noch strengeren Kriterien und naturnahen Methoden ihre Lebensmittel produzieren.
Wenn du mehr zum Thema Bio-Siegel wissen möchtest, klicke dich oben in der Box auf unsere Bio-Siegel-Informations-Seite.
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Redakteurin: Sarah W.